Projekttag zum Thema Intergenerative Arbeit

Berufsfachschule für Kinderpflege konzipiert innovative Aktivitäten


Kurz vor Abschluss ihres ersten Schuljahres haben sich die Schüler und Schülerinnen der Berufsfachschule für Kinderpflege mit Fachlehrerin Carmen Weber einen Tag lang mit dem Thema „Intergenerative Arbeit“ beschäftigt. Dabei ging es darum, Aktivitäten zu erarbeiten, wie Jung und Alt gemeinsam aktiv sein können.


Zunächst hatte Martina Bachmeier zwei laufende internationale Projekte der Volkshochschule im Landkreis Cham e.V. vorgestellt, die sich mit der Arbeit mit Kindern beschäftigten: Bei „Children as Philosophers – Kinder als Philosophen“ lernen Kinder spielerisch, sich etwa mit Fragen zum gegenseitigen Respekt und zum friedlichen Zusammenleben auseinanderzusetzen. „IEICS – Innovative Bildung im Bereich der Intergenerativen Arbeit“ wiederum stellt den Dialog der Generationen in den Mittelpunkt. Es wurde dabei klar, dass in der heutigen Zeit mehr und mehr die Begegnungspunkte zwischen älteren Menschen und Kindern im Alltag verschwinden. Nur wenige Familien leben noch mit mehreren Generationen unter einem Dach, oft liegen mehrere hundert Kilometer zwischen den Wohnorten von Kindern und Großeltern.


Die intergenerative Arbeit will bewusst Begegnungen zwischen den Generationen fördern und mit interessanten Aktivitäten bereichern. Aus diesem Grund erarbeiteten die Further Schüler am Projekttag zahlreiche solcher Ideen. Die Themenpalette reichte dabei von Bewegung und Sport, Kunst, Musik und Tanz bis zu Ausflügen in die Natur. Eine parallele Veranstaltung war vor wenigen Tagen mit Schülern der Berufsfachschule für Altenpflege und Altenpflegehilfe in Bad Kötzting durchgeführt worden.


Ziel ist es, diese Ideen zu sammeln und die Konzepte künftig für Kindergärten, Kindertagesstätten, Schulen, Senioreneinrichtungen, aber auch für Vereine und Ehrenamtliche als Anregung und Anleitung zur Durchführung solcher Aktivitäten in der Praxis zur Verfügung zu stellen.