Besuchen Sie uns auf der AZUBI live in Furth im Wald am 10. März 2017!

Ort: Schul- und Tagungszentrum Furth im Wald (Infostand neben der Aula/ Durchgang Grundschule)
Dauer: 8:30 Uhr bis 16:00 Uhr

Ein Abenteuer des Lebens: ErzieherIn oder KinderpflegerIn werden!

– Neue sozialpädagogische Schulen in Furth im Wald starten 2017 –

Die Volkshochschule im Landkreis Cham e.V. ist Schulträger der neuen privaten Fachakademie für Sozialpädagogik, sowie der Berufsfachschule für Kinderpflege in Furth im Wald, die im September 2017 starten. Der Ausbildungsweg zur Erzieherin/ zum Erzieher erstreckt sich in der Regel über fünf Jahre (Vollzeit). Hauptaufgabe ist die eigenverantwortliche Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Alter von 0–27 Jahren; Inklusion ist eine Querschnittsaufgabe – die Welt des Erziehers ist also „BUNT“. In den ersten beiden Jahren besucht man das Sozialpädagogische Seminar, welches mit mindestens zwei Jahrespraktika (z.B. Kinderkrippe, Kindergarten, Hort, Heime für Jugendliche, Einrichtungen für Menschen mit „besonderen Bedürfnissen“ (z.B. bei Entwicklungsverzögerungen, Behinderungen) kombiniert ist. Im dritten und vierten Jahr folgen die beiden theoretischen Studienjahre an der Fachakademie für Sozial-pädagogik. Im fünften Jahr absolviert man das Berufspraktikum, welches von Seminarveranstaltungen begleitet wird. Bei erfolgreichem Durchlaufen endet die Ausbildung mit der Anerkennung „zur staatlich anerkannten Erzieherin/ zum staatlich anerkannten Erzieher“. An der Fachakademie hat man zusätzlich die Möglichkeit die Fachhochschulreife zu erwerben. Diese ermöglicht einem später ein weiterführendes, fachgebundenes Studium an einer Hochschule, z.B. Soziale Arbeit BA/ MA oder Kindheitspädagogik BA/ MA. Erzieher selbst sind nach der Ausbildung meist als Gruppenleitung oder Einrichtungsleitung (KiTa) tätig. Die Ausbildung zur Kinderpflegerin beziehungsweise zum Kinderpfleger hingegen umfasst zwei Jahre (Vollzeit). Hauptaufgabe ist die Erziehung, Bildung und Betreuung von Kindern im vorschulischen Alter und frühem Schulalter. Die beiden theoretischen Berufsschuljahre werden von einem Praktikum, welches z.B. in einer Kinderkrippe oder in einem Kindergarten abgeleistet werden kann, begleitet. Die Ausbildung endet bei erfolgreichem Durchlaufen mit der Berechtigung die Berufsbezeichnung „staatlich geprüfte Kinderpflegerin/ staatlich geprüfter Kinderpfleger“ zu führen. Bei Vorliegen gewisser Voraussetzungen ist ein weiterführendes Studium an einer Fachakademie für Sozialpädagogik möglich. Das sozialpädagogische Seminar wird staatlich geprüften Kinderpflegerinnen/ staatlich geprüften Kinderpflegern erlassen. Weitere spannende Informationen findet man unter www.paedagon.de – oder Sie besuchen uns auf der AZUBI live am 10. März 2017 in Furth im Wald!